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1994 - 2001: Der FC Thun professionalisiert sich radikal - Interview mit Andy Egli
Gestern am 11. April 2026 hätte der FC Thun schon vorzeitig Schweizer Fussballmeister werden können, wenn sie nicht die letzten beiden Spiele verloren hätten...
... auch der FC Thun ist besiegbar, obwohl dies in dieser Saison kaum eine andere Mannschaft geschafft hat. Der FC Thun führt die Super League nicht nur an, er dominiert sie nach Belieben. Mit 71 Punkten nach 31 Spieltagen greifen die Berner Oberländer nach den Sternen - und nach einem Punkterekord, der lange als unantastbar galt.
Das Spiel wird heute ausfallen, weil im St. Jakobs-Park zu Basel in den Katakomben grosse Teil der Ausrüstung der 1. Mannschaft des FC Basels verbrannt, verrusst und damit unbrauchbar geworden ist. Wie wir alle wissen, kann ein Profifussballer ohne eingelaufene und frisch eingewichste "Treter" nicht richtig Fussball spielen.
Teil2 handelt vom Aufstieg des FC Thuns in den Profi-Fussball. Die Vision wurde bereits Anfang 1994 vom Präsidenten des benachbarten FC Dürrenast in einem offenen Brief an die Mitglieder und die Thuner Bevölkerung formuliert. Dieser weitsichtige Präsident wollte endlich Schluss machen mit dem "Gärtchendenken" in der Region Thun und Berner Oberland und rief zu einem Zusammenschluss zu einem Fussballverein und einer gemeinsamen Fussballnachwuchsorganisation "FC Thun - Berner Oberland" auf. Dieses Ziel wurde schliesslich 2001 definitv in die Tat umgsetzt. Helmut Dapp, der umtriebige Sportchef des FC Thuns, verpflichtete im Sommer 1995 Andy Egli, der unterstützt von Helmut Dapp, schnell zum "General Manager" im Berner Oberland wurde und als einziger "Profi" in der Organisation, den FC Thun auf "Kurs" brachte. Bereits 1997 stieg man in einem epischen Aufstiegsduell gegen den FC Tuggen auf, in welchem zwei erfahrene Thuner Spieler, die später auch noch eine wichtige Rolle im Nachwuchs spielten, Baumann und Maier, zu entscheidenen Torschützen und Aufstiegshelden wurden.
Durch den cleveren Einbau von Nachwuchsspielern aus der Region und der Verpflichtung von guten ausländischen Fussballern entwickelte sich der FC Thun weiter. Während Andy Egli , der Architekt des Erfolgs zu Beginn des Jahres 1999 vom FC Luzern abgeworben wurde, etablierte der bekannte ehemalige Nationalspieler Georges Bregy als prägende Kraft in der zweithöchsten Liga des Landes, der Nationalliga B (heute Challenge League).
In unserer nächsten Folgen beschäftigen wir uns mit dem Aufstieg in die Nationalliga A unter Hanspeter Latour, der für viele der "Vater" des Thuner Erfolgs ist, was hauptsächlich mit seiner originellen Art und leutseligen Haltung zu tun hat.
Weiterführende Links zum Thema FC Thun 1994 - 2001:
https://www.bernerzeitung.ch/er-hat-den-stein-ins-rollen-gebracht-122733632676
https://www.plattformj.ch/artikel/172681/mailto/
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#42 - "Pass is Nüüt" - Episode 42